Samstag, 1. Januar 2011

Wahrnehmung eines Augenblicks auf der Autobahn, 1.1.11

Bequem und entspannt sitze ich im Auto. Der Tempomat verrichtet seine Arbeit zu meiner Zufriedenheit. Es dämmert, die Landschaft zieht vorüber, kein Verkehr. Ich halte einzig das Steuerrad. Noch liegt Schnee, der Hochnebel ist zäh. Die Fahrt durchbricht laufend Grenzen, lautlos gleitet das Auto dahin. Musik erklingt aus den Lautsprechern und lässt in mir die Sehnsucht erwachen, nie mehr bremsen zu müssen. Weiter, weiter durch die Jungfräulichkeit der Dämmerung und des ersten Tages in unbekannte Richtung. Oder ist's in Richtung Unendlichkeit?

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