Donnerstag, 13. Oktober 2011

Leben - Eine Anthologie (Fortsetzung 3)



Ich verbrenne mein Leben


Ich verbrenne mein Leben
um gegen die Nächte anzukommen -
Ich öffne die Stunden
damit sie duften
Ich flechte dem Morgen
Zärtlichkeiten ins Haar
Ich winke mit Worten
Ich winke mit Träumen
Ich schliesse mich
in meine Hoffnung ein.

Werner Lutz


Vo mim Fänschter uus gsehn ich Mänsche,
schwarzi Silhuette wo uf dä Schtrass schpaziered.

Im Hindergrund Schnee.

Ich chann nur graui, wiisi und schwarzi Farbe underscheide.

Bald wirds ganz dunkel sii,
ich werde kei Silhuette meh chönne erkänne.

Ich warte uf morn,
bis mich dä Tag wieder Farbe gseh laat.

Sabina

2 Kommentare:

  1. UND KÖNNT ICH EINEN GROSSEN MANTEL ÖFFNEN
    SEIN NAME SEI GEBORGENHEIT UND WÄRME
    WÄRST DU DIE ERSTE
    DIE EINEN PLATZ DARUNTER FÄND

    H.

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  2. Den Mantel trägst du doch ohnehin, spürbar!

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